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Förderung für Ihr Kind

Heilpädagogische Frühförderung

Ziel der Heilpädagogischen Frühförderung Kleeblatt ist es, Kinder und Jugendliche gezielt zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. 

Hinzu kommt die Entwicklungs- und Erziehungsberatung der Erziehungsberechtigten und der mit Erziehung betrauten Personen.
Ziel ist es weiterhin die Kinder ganzheitlich zu fördern und im Rahmen des Beziehungsangebotes zur Therapeutin entwicklungsunterstützende Angebote zu machen. Entwicklungsverzögerungen, Entwicklungs­störungen oder Beeinträchtigungen werden so individuell und in kleinen Schritten innerhalb der Möglichkeiten des Kindes gefördert und somit sein Handlungs-, Bewegungs-, und Kommunikationsrepertoire erweitert.

Den Kindern soll durch die Förderung, so wie es der Gesetzgeber vorsieht, eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich gemacht werden.

Zielgruppe

Die Heilpädagogische Frühförderung Kleeblatt wendet sich an Familien mit Kindern, die entwicklungsverzögert, behindert oder von einer Behinderung bedroht sind.

Psychomotorik

Die Kinder erweitern ihre Handlungskompetenzen durch die Stärkung der Ich-Kompetenz.

Dies geschieht durch unterschiedliche Sinneserfahrungen des eigenen Körpers.

Die Stärkung der Sach-Kompetenz erfährt das Kind durch den Einsatz unterschiedlicher Materialien. Durch die vielfachen Bewegungserlebnisse erfahren die Kinder Selbstwirksamkeit und stabilisieren ihre eigene Persönlichkeit. Außerdem führt die Förderung zu einer Verbesserung der Sozial-Kompetenz. Die Psychomotorik betont die „enge wechselseitige Verknüpfung von psychischen Vorgängen mit motorischen Phänomenen“. (Hünnekens/Kiphard 1960)

Inhalte der Förderung:

  • Sensorik
  • Kognition
  • Motorik
  • Sprache
  • Emotionen
  • Sozialverhalten

Wo findet die Förderung statt:

Die Psychomotorik findet entweder in den Räumlichkeiten der Frühförderung Kleeblatt oder in der Turnhalle des TuS Aschen-Strang, Frankfurter Straße 223 in Dissen statt.

Zielgruppe:

Das kindgemäße Bewegungsangebot richtet sich an Kinder, die noch sehr zurückhaltend sind und sich nicht viel zutrauen. Außerdem schult das Angebot die eigene Körperwahrnehmung und ermöglicht es dem Kind, Gefahren besser einschätzen zu können. Die Psychomotorik wirkt sich vor allem auch positiv bei Kindern aus, die intensive Wahrnehmungsreize benötigen und ermöglicht es, eigene Gefühle auszudrücken und sich selbst zu regulieren.

Soziales Kompetenztraining

Spielen, lachen und streiten gehören zum Alltag von Kindern dazu. Im Laufe der frühen Kindheit erfahren sie, wie es ist traurig, wütend, fröhlich oder ängstlich zu sein.

Sie lernen Schritt für Schritt ihre Gefühle zu regulieren und diese auch bei anderen Menschen zu erkennen. Dies erfahren Kinder vor allem durch ihr Familienleben und durch den Umgang mit anderen Menschen.

Manchmal haben die Kinder Schwierigkeiten Gefühle bei sich oder anderen zu erkennen oder damit umzugehen, wodurch Streit, Missverständnisse oder Konflikte entstehen. Gefühle und soziale Kompetenzen sind eng miteinander verflochten.

In diesem Training sollen die Kinder den Umgang mit ihren Gefühlen lernen, um zukünftig emphatischer und wertschätzender mit Anderen umgehen zu können.

Im Training erleben Ihre Kinder insbesondere

  • durch Selbsterfahrung die eigenen Gefühle wahrzunehmen,
  • durch Rollenspiele die Gefühle anderer zu erkennen,
  • durch Freispielzeit und gezielte Übungen tatsächliche soziale und emotionale Situation zu bewältigen.

Marburger Konzentrationstraining (MKT)

Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) – entwickelt von Krowatschek/Albrecht/Krowatschek

 

Das Marburger Konzentrationstraining richtet sich an Kinder, die sich in der Schule oder bereits im Vorschulalter schlecht konzentrieren können, leicht ablenkbar sind und auch bei Hausaufgaben Probleme haben oder an Kinder, die häufig wütend oder aggressiv werden oder traurig sind und mit emotionalem Rückzug reagieren.

Das MKT arbeitet mit 3 wesentlichen Methoden:

  • Entspannung
  • Reflexiver Arbeitsstil
  • Training aller Sinne

Motiviation

Das Training macht den Kindern Spaß, weil sie Erfolgserlebnisse haben und belohnt werden.
Deshalb geben sie sich Mühe und trauen sich an neue Aufgaben heran.

Selbstbewusstsein

Viele unserer Trainingskinder erleben im Alltag ständig Misserfolge. Im MKT lernen sie, Probleme selbständig zu lösen und dass ein Fehler keine Katastrophe ist.
Auf diese Weise wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt und sie sind motivierter Aufgaben zu beginnen und zu lösen.

Ziele im MKT

Ziel ist, dass die Kinder lernen sich selbst zu regulieren und sich einer Sache gezielt zu widmen. Ein angemessener Umgang mit Fehlern und das Zutrauen in das eigene Können sollen erworben werden.

Das wichtigste und wirksamste Werkzeug im MKT ist die unmittelbare positive Verstärkung erwünschten Verhaltens und das Ignorieren unerwünschter Verhaltensweisen.
Mit Lob und Anerkennung wird Selbstbewusstsein aufgebaut und erweitert.
Das Training macht den Kindern Spaß, weil sie Erfolgserlebnisse haben und belohnt werden.
Auf diese Weise wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt und sie sind motivierter Aufgaben zu beginnen und zu lösen.

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